Die Deutsche Kohortenstudie zur Frauengesundheit


Zentrum für Epidemiologie und Gesundheitsforschung, Berlin

Das Zentrum für Epidemiologie und Gesundheitsforschung (ZEG) wurde 1990 als wissenschaftliche und Forschungseinrichtung gegründet. Es war das erste epidemiologische Forschungszentrum ohne direkte universitäre Anbindung in Ostdeutschland nach der Wiedervereinigung.
Schlüsselpersonen des Instituts haben seit den 1960er Jahren große internationale Erfahrungen auf dem Gebiet der Untersuchung nichtinfektiöser Krankheiten, besonders bei Herz-Kreislauf und Krebs, und in der Durchführung von bevölkerungsbezogenen Vorsorgeprogrammen.
Mehr als 400 Publikationen sind von Mitarbeitern des Instituts in nationalen und internationalen wissenschaftlichen Journalen oder anderen Publikationen veröffentlicht worden.
Weitere Informationen dazu: www.zeg-berlin.de.

Gesundheit im Zusammenhang mit Arzneimittelnutzung, Daten zu Risiken und Nutzen sowie Management von Arzneimittelkrisen – das ist der gegenwärtige Arbeitsschwerpunkt des ZEG. Alle dafür erforderlichen Voraussetzungen und Erfahrungen sind im Institut vorhanden bzw. können bei den Partnern in einem weltweiten Netzwerk abgerufen werden.
Seit 1980 wurden viele nationale und internationale Untersuchungen im Kontext von Hormonbehandlung von Frauen durchgeführt und veröffentlicht.

Zur Zeit laufen neben kleinen vier große internationale Studien

  • Zum Risiko von Nierenversagen im Zusammenhang mit chemischen Substanzen bzw. Medikamenten: 5.000 bis 6.000 Teilnehmer in Deutschland und Österreich, 1999-2006
  • Langzeituntersuchung zu Verschreibungspraxis, zu Nutzen und Risiko von oralen Kontrazeptiva: 50.000 Frauen in Europa, 2000-2008 (voraussichtlich)
  • Langzeituntersuchung zu Verschreibung, Nutzen und Risiko von Hormonersatztherapie (HRT) in Europa: 50.000 Frauen, 2002 –2010 (voraussichtlich)
  • Deutsche Kohortenstudie zur Frauengesundheit: zur Zeit 20.000 Frauen in Deutschland, 1998 – offen
  • Das ZEG ist ebenfalls in der Begutachtung internationaler Studien involviert wie auch in die Planung und Durchführung von „Feuerwehraktionen“, wenn es um Arzneimittelkrisen geht.
  • Gutachterliche Stellungnahmen oder Beteiligung an juristischen Prozessen zu Entschädigungsforderungen u.ä. gehören ebenfalls zur Expertise des ZEG.